Im Trend – Urlaub an der Ostsee

Rostock, 01. Juni 2020. Mecklenburg-Vorpommern hat bislang geradezu vorbildlich die Corona-Krise gemeistert. Seit 17. Mai werden keine Neuinfektionen mehr registriert. Restaurants und Hotels sind mittlerweile wieder unter strengen Hygienevorschriften für die Einheimischen geöffnet und begrüßen ab 25. Mai auch Gäste aus anderen Bundesländern.

MV ist damit das erste Bundesland, das grünes Licht für einen unbeschwerten Sommerurlaub gibt. Ein Angebot, das Touristen von Bayern bis Brandenburg gern nutzen. Nach Bekanntgabe der Corona-Lockerungen Anfang Mai haben die Buchungen überdurchschnittlich zugenommen – sei es nun für Hotelübernachtungen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Wohnmobile oder Hausboote. Und das nicht nur für die touristischen Hotspots an der Ostseeküste, sondern zunehmend auch für Binnenland und Seenplatte.

Die Zahlen sprechen dabei für sich: Andreas Ahlfeldt, SEO-Experte und Referent des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rostock, hat die bundesweite Entwicklung der Suchanfragen nach Ankündigung der Corona-Lockerungen analysiert. Sein Fazit: „Die aktuelle Situation ist eine Riesenchance für die geschwächte Tourismusbranche in MV. Das spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Anstieg entsprechender Suchanfragen wider.“

Teilweise beträgt der Zuwachs der touristischen Suchanfragen in Mecklenburg-Vorpommern sogar bis zu 500 %, wobei Ferienwohnungen und -häuser an der Ostsee besonders gefragt sind. Vergleicht man zusätzlich exemplarische Stichwortsuchen wie „urlaub mecklenburg“, ergeben sich auf Google Trends durchschnittliche Steigerungen auf das 20-fache gegenüber dem Vorjahr – ein Ergebnis, das sich deutlich mit den Corona-Lockerungen in Verbindung bringen lässt.

„Diese Chancen gilt es ganz bewusst zu nutzen. Gerade die Digitalisierung eröffnet in den Bereichen Gesundheitstourismus und Gesundheitsmanagement spannende Möglichkeiten, um auch weiterhin bundesweit Interesse zu wecken und neue Gäste zu begeistern. Hierbei stehen wir Hotels und touristischen Einrichtungen gern projektbegleitend zur Seite“, so Dr. Andreas Müller, Konsortialführer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rostock.