Markus Rossnagel Industriedesign

Markus Rossnagel Industriedesign » Kompetenzzentrum Rostock
Name des KMU:
Markus Rossnagel Industriedesign
Sitz:
Hohen Viecheln (am Schweriner See)
Gründungsjahr:
2015
Größe:
Freiberufler Beschäftigte
Branche:
Industriedesign

Markus Rossnagel ist als freiberuflicher Industriedesigner tätig in der Wirtschaft und der Lehre. Schwerpunkt ist die Produktentwicklung in den Bereichen Möbelbau und Automobilindustrie, als auch computergestützte Visualisierungen. Das hier vorgestellte Projekt umfasst die konzeptionelle Entwicklung eines technischen Bauteils unter Berücksichtigung spezifischer Gestaltungsmerkmale. Aspekte wie Ergonomie, Sicherheit und Materialersparnis stellen dabei wesentliche Anforderungspunkte dar. Darüber hinaus sollten spätere Fertigungsverfahren wie z. B. das Spritzgussverfahrens in die Überlegungen integriert und in der Gestaltung berücksichtigt werden.


Planungsphase
100%
Durchführungsphase
100%
Abschlussphase
100%

25. Mai 2020

Abschlussmeeting

Das abschließende Meeting wurde dazu genutzt noch einmal die durchlaufenen Schritte bei der Anwendung der additiven Fertigungsmethoden im Rahmen einer Produktentwicklung Revue passieren zu lassen. Dabei wurden insbesondere die Herausforderungen bei der Kombination der designerischen Freiheit und den verfahrenstechnischen Prozessbedingungen beleuchtet. Der Blick auf die erarbeiteten Ergebnisse bestätigt die Eignung der Verfahren für die künftige Anwendung in Entwicklungsprozessen mit ähnlichen Fragestellungen.

6. März 2020

Projekttreffen: Erprobung, Auswertung und Redesign des Entwicklungsprozederes zur Etablierung der Additiven Fertigung bei Markus Rossnagel M.A. Industrial Design (IPT)

Nach einer Auswertung der ersten Fertigungsversuche konnten eine Reihe von Arbeitsschritten in einen Redesignprozess übertragen werden. So wurde zum einen die Fertigung optimiert und zum anderen Prozedere etabliert, die eine künftige designorientierte Bauteilentwicklung mit einem hohen Digitalisierungsgrad zulassen. Durch eine Kombination der erprobten konventionellen Herangehensweise mit den Besonderheiten der additiven Modellfertigung ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk wurde dabei daraufgelegt, dass die Anwendung auf Produkte aus der Gesundheitsbranche (Ergonomie optimierte Gehäuseentwicklungen) wie auch der Tourismusbranche (skalierte Einrichtungsmodelle) möglich sind und dabei die unterschiedlich relevanten Fragestellungen diskutiert werden konnten.

Die Abbildungen zeigen Herr Dietze und Herrn Rossnagel bei der Diskussion und Auswertung von durchgeführten Modelländerungen, die sich hervorragend am additiv gefertigten Bauteil erkennen lassen. Diese praktische Anlehnung an die Fragestellung bietet damit eine direkte Schnittstelle zwischen Designidee und der am Bauteil wahrnehmbaren Optik und Haptik, noch bevor eine funktionale Komponente bewertet wird.

26. Februar 2020

Projekttreffen: Definition eines Entwicklungsprozederes mit dem Ziel der Integration Additiver Fertigungsverfahren in den Designprozess (IPT)

Die Integration additiver Fertigungsverfahren in den Entwicklungsablauf stellt insbesondere an die Berücksichtigung der erforderlichen Genauigkeiten sowie der Oberflächenqualitäten hohe Ansprüche. Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Kompromiss zwischen freigeformten Flächen oder Bauteilkurven und dem schichtweisen Fertigungsprinzip der Additiven Fertigungsverfahren (AF) gefunden werden muss. Bei der Definition relevanter Entwicklungsschritte geht es nun im speziellen darum, die Besonderheiten mit Blick auf Bauteilausrichtung, Schichtstärke, Materialeigenschaften und vielem mehr so zu verstehen und anzuwenden, dass der Designprozess möglichst nicht negativ beeinflusst wird. Die Vorteile der AF sollen weiter genutzt werden und den Digitalisierungsgrad des Designprozesses erhöhen.

Die Abbildung zeigt ein Bauteil, dass resultierend aus dem herkömmlichen Designprozess mittels 3D-Druck gefertigt wurde und die Basis für die angestrebten Optimierungen bildet.

9. Januar 2020

Kick-OFF-Meeting: Unterzeichnung Kooperationsvertrag / Definition eines Entwicklungsprozederes angepasst an die Integration Additiver Fertigungsverfahren in den Designprozess

Das Treffen am Institut für Polymer- und Produktionstechnologien e.V. wurde genutzt um die Ergebnisse des durchgeführten Online-Checks auszuwerten und mit Bezug zur Ausgangslage Aufgaben daraus abzuleiten.
Im Verlaufe des Treffens konnten erfolgreich Ziele definiert werden, die zum einen die Umsetzung eines höheren Digitalisierungsgrades und zum anderen aber auch die machbare Umsetzung entsprechender Prozesse in der Anwendung eines Designs auf ein Produkt betrifft.

Die Abbildung zeigt das Kick-Off Treffen von Herrn K. Dietze (IPT) und Herrn M. Rossnagel (v.l.n.r.). Hier werden bereits am Bespiel typische Fragestellungen diskutiert wie Sie bei der Anwendung der Additiven Technologien auftreten können.